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Easyview ist ein intuitiv zu benutzendes Frontend, das eine vereinfachte Abfrage der Projektdatenbank erlaubt. EasyView ermöglicht den direkten Vergleich von neutestamentlichen Zitaten und ihrer alttestamentlichen Zitatvorlagen. Zusätzlich können für diese Texte die die Varianten der Unzialcodices Vaticanus (B), Alexandrinus (A) und Sinaiticus (S) abgerufen werden. Die Erweiterung der Handschriftenbasis ist für die kommenden Versionen vorgesehen.

Vorgehen und technische Anforderungen

Vorgehen wie folgt!

1. Die Bibelstelle eingeben, zu der Zitate bzw. Zitatvorlagen gesucht werden. Dazu:

a) im Pulldownmenue „basis“ auswählen, um zu definieren, ob die Belegstelle für die Suche vom griechischen NT, dem griechischen AT (LXX) oder dem hebr. AT (MT) ausgeht.

b) im Pulldownmenue „book“ das Buch dieser Belegstelle eingeben

EasyView zeigt daraufhin im Pulldownmenue „quotation“ die in diesem Bereich voriiegenden Zitatstellen bzw. Zitatvorlagenstellen. Hier

c) die gewünschte Stelle auswählen.

2. Je nach interesse in den „Checkboxes die gewünschten Manuskripte und Versionen markieren.

Natürlich ist es möglich, Schritte 1 und 2 auch in umgekehrter Reihenfolge durchzuführen!

Erweiterte Funktionen

Durch anklicken von „AAA“ unter „Schrift“ kann die Anzeige in drei Stufen vergrößert und verkleinert werden.

Durch Anklicken des „Print-Buttons wird der Print-Dialog des installierten Hauptdruckers geöffnet. Es empfiehlt sich für die meisten Datensätze das Querformat und ggf. eine Anpassung der Skalierung. Eine erweiterte Printfunktion ist für EasyView 2.0 vorgehen.

Ergebnisansicht

Easyview zeigt je nach gewählter Einstellung des Users im Vergleich die Leittexte von NT, LXX und MT, die auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Editionen erstellt wurden, sowie den Text der Peshitta und der Vulgata. Zusätzlich können die Abweichungen der sog. großen Unzialen zu den Leittexten des NT und der LXX abgerufen werden.

Innerhalb der Handschriften gibt Easyview in der ersten Spalte an, ob die Abweichung auf eine Textänderung erster Hand zurückgeht, oder von einem späteren Korrektor vorgenommen wurde.

Geht man mit dem Mauszeiger über die betreffende Abweichung, zeigt EasyView welchem Schreiber diese Abweichung zuzuordnen ist.

Fährt man mit der Maus über den jeweiligen Leittext, so erscheint die Wortzahl des jeweiligen Wortes nach der Zählweise der ECM des Institutes für Neutestamentliche Textforschung in Münster. Ein direkter Vergleich zu den ECM-Ausgaben ist so im ntl. Bereich leicht möglich. Die Nummerierung wurde für alle anderen Textgrupen entsprechend adaptiert.

Textgrundlagen

Die Einträge der Datenbank erfolgten auf Basis wissenschaftlicher Editionen, deren bibliographischen Angaben über den Button „Copyrights“ abgerufen werden können. Die wesentlichen Leittexte folgen:

  • griechisches AT: auf Basis von Rahlfs-Hanhard,Septuaginta, Editio altera (= 2. durchgesehene und verbesserte Auflage), Stuttgart 2006. Die vorliegenden Texte der Göttinger Ausgabe wurden hiermit verglichen. Eine entsprechende Liste der Abweichungen werden durch das Institut vorgehalten und in Kürze veröffentlicht.
  • hebr. AT: auf Basis von: Elliger – Rudolph (Edd.), Biblia Hebraica Stuttgartensia, 5. verb. Aufl., Stuttgart 1997.
  • Vulgata: auf basis von: Weber – Gryson (Edd.). Biblia Scra Vulgata. Editio Quinta, Stuttgart 2007.

Die Abweichungen der griechischen Handschriften wurde von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Projektes durch eigenständige Auswertung der Faksimile-Editionen notiert, die eigene Lesung mit bestehenden Editionen abgeglichen. Eine Liste der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist ebenfalls über den Button „Copyrights“  abrufbar.

Wissenschaftliche Grundlage

Die Betrachtung der alttestamentlichen Zitate im Neuen Testament muß zwangsweise auf eine Vielzahl von Operationalisierungen zurückgreifen. Diese Operationalisierungen sind in den Publikationen des Projektes mehrfach behandelt worden. Dies gilt auch für das Anliegen und die Vorgehensweise der Datenbank und ihrer Applikationen. Daher sei an dieser Stelle ausdrücklich auf die verschiedenen Veröffentlichungen des Projekt-Teams hingewiesen.

Als vereinfachte Definition sei aber hier festgehalten: ein alttestamentlicher Text im Neuen Testament gilt dann als Zitat, wenn er durch eine entsprechende Zitateinleitungsformel (z.B. „wie der Prophet xy sagt“) eingeleitet wird, oder über mehrere, i.d.R. unmittelbar aufeinanderfolgende Wörter mit der Vorlage übereinstimmt. Eine Differenzierung der Zitattypen (markiert, unmarkiert etc.) ist für Easyview bislang nicht vorgesehen.

Technische Anforderungen

EasyView ist ein webbasiertes und plattformunabhängiges Frontend. Userseitige Voraussetzungen sind lediglich:

  • ein aktueller Webbrowser (ab IE 6; Firexox 3; Safari 4 o.ä.)
  • mindestens ein umfassender, die biblischen Sprachen berücksichtigender  Unicode-Font; wir empfehlen die Unicode Fonts der SBL, der APA oder des Titus-Projektes.
  • Javascript muß installiert und aktiviert sein (sollte i.d.R. der Fall sein).

Hinweis in eigener Sache

Selbstverständlich wurden alle Einträge nach bestem Wissen und Gewissen und auf Basis der jeweils besten erreichbaren Edition / Faksimile-Editionen getätigt. Sollte uns dennoch ein Fehler unterlaufen sein oder neue Editionsprojekte eine vorzunehmende Änderung nahelegen, so sind wir für entsprechende Hinweise immer dankbar.

FAQs

1. Wie finde ich ein Zitat oder eine Zitatvorlage?

Siehe „Vorgehen und technische Hinweise“

2. Wie kann ich meine Ergebnisse ausdrucken?

Eine Möglichkeit ist das Öffnen des Print-Dialoges über den Print-Button. Alternativ kann die Druckfunktion des jeweiligen Browsers direkt über das Browsermenue genutzt werden. Eine umfangreiche Druckfunktion und der Export als *.pdf sind für die Version 2.0 vorgesehen.

3. Kann ich meine Ergebnisse in eine andere Anwendung exportieren?

Gurndsätzlich ja! Die Verwendung von Unicode erlaubt eine plattformunabhängige Übertragung der Daten im Drag-and-Dropp-Verfahren in jede Anwendung, die Unicode verarbeiten kann. Dies ist z.B. bei allen aktuellen Textverarbeitungen der Fall. Im Falle der hebr. und syrischen Texte ist userseitig darauf zu achten, dass das System auf komplexe Schriftarten eingestellt sein muss.

Eine eigenständige Exportfunktion ist dagegen nicht vorgesehen.

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